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Die Betriebsnummern auf Bildern und Zeichnungen
entsprechen nicht immer den tatsächlichen Betriebsnummern! |

Bild links: EOT an einer Modell-Gondola. Bild rechts: WILMA im Führerstand einer Diesellok. Bilder Courtesy of Ring Engineering
VORBILD: Seit es keine Cabooses mehr gibt, müssen amerikanische Güterzüge (mit Ausnahme u a. bei Rangierfahrten innerhalb des Güterbahnhofs) am letzten Wagen einen "End of Train Device" (EOT) nach Ziffer 49 C.F.R. 232.407 der Betriebsordnung führen. Die "EOT-Unit" zeigt durch ihr Blinklicht optisch das Ende des Zuges an und unterrichtet den Lokführer per Funk über den Bremsdruck am Ende des Zuges und über andere relevante Parameter. Der kleine Stummel oben auf dem Gerät ist die Funkantenne. Die "EOT-Unit" heißt bei manchen Bahngesellschaften auch "FRED" ("Flashing Red End Device") oder "ETD". Der Empfänger im Führerstand der Lokomotive, auf dem die Daten vom Zug-Ende angezeigt werden, heißt im US-Eisenbahnerjargon "WILMA". Ein "EOT" ist nicht bloß ein auf die letzte Kupplung angestecktes Blinklicht, sondern ein hoch technisiertes Gerät mit einem kleinen Stromgenerator (von der Bremsluft angetrieben), einem Sender mit Antenne und mehreren Messinstrumenten. Der Lokführer kann sogar vom Führerstand aus per Funk eine Notbremsung gleichzeitig von der Zugspitze und vom Zug-Ende aus einleiten und so den Zug schneller zum Halten bringen, falls zwischen dem ersten und letzten Wagen die Bremsleitung gebrochen sein sollte.
Die AAR hat den EOTs die Funkfrequenz 457.9375 MHz zugeteilt (nur bei der Norfolk Southern funkt der EOT auf 161.115). Unter günstigen Voraussetzungen beträgt die Reichweite drei bis fünf Meilen. Die Signale werden im Führerstand von der "Wilma" empfangen und in lesbare Meldungen umgewandelt. Aber auch amerikanische "Trainspotter" hören mit Ihren Frequenz-Scannern das typische intermittierende Zirpen und können damit Züge orten. Viele weitere technische Einzelheiten und Bilder finden Sie bei "Wikipedia" im Internet.
MODELL: Die EOT Devices von Ring Engineering (USA) sind einbaufertig. Einfach das hintere Drehgestell eines Güterwagens gegen ein Drehgestell mit EOT von Ring Engineers austauschen und die EOT-Kupplung anstelle einer Kadee #5 oder ähnlichen Kupplung in den Kupplungsschacht stecken - fertig! Jedem EOT liegt eine ausführliche Anleitung (auf Englisch) mit Bildern bei. Der Strom für das Blinklicht kommt vom Gleis über die speziellen Achsen. Im DC-Betrieb mit normalem Gleichstrom beginnt das rote Licht zu blinken, wenn sich die Lok in Bewegung setzt. Im DCC-Betrieb (Digitalbetrieb) blinkt das rote Licht auch bei stehendem Zug.
Auf der Website von "Ring Engineering" www.RingEngineering.com sehen Sie viele EOT-Beispiele sowie jede Menge Tipps!
Wir haben sogar ein "EOT-Lied" vom Eisenbahnsänger Larry Penn gefunden: Auf dem "Gandy Dancer Festival" in Madison im August 2007 singt er zur Gitarre das nachdenklich stimmende Lied vom "End of Train Device". Schauen Sie mal bei "Youtube" rein www.youtube.com/watch?v=_QXDA-Ik0Nw. Den Refrain können Sie dann mitsingen: " . . . and you'll never wave at any railroad men on an End of Train Device . . . !" Wir legen den gesamten Text gratis jeder Bestellung eines EOT-Modells in H0 und N bei.
H0: EOT-MODELLE

40' Box Car "Central Oregon & Pacific" #351 mit eingebautem FRED

Blick ins Innere: "FRED" mit Batterie-Stromquellle 910A LR1 1,5V. Ein- und Ausschalter: Handmagnet & Reedkontakt
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